Glehn
Hagelkreuz
Kommt
man von Schlich nach Glehn, so trifft man in der ersten Biegung der
Hauptstraße auf einen kleinen Platz, der nach dem dort stehenden
Hagelkreuz benannt ist. Das Hochkreuz steht auf einem hohen
Treppenunterbau.
Hagelkreuz Es wurde schätzungsweise zu Beginn des 19. Jahrhunderts mit
neugotischen Schmuckformen errichtet. Links neben dem Hagelkreuz
befindet sich ein Wegestock aus dem 18. Jahrhundert. Er besteht aus
Sandstein und ist auf einem quadratischen Sockel hochgemauert.
Unterhalb der Rechtecknische ist eine Inschrift eingemeißelt:
1713 D 7 APRIL HATT DER HERR HOFFCAMMERRATH VOGT UND KELLER ZU LIEDBERG JOHANN PETER NYDEGGER UND DESSEN EHEGELIEBSTE FRAW MARGA-RETHA GERTRUDT THEISSEN DIESEN FUSFALL ZUR HOCHSTER EHREN GOTTES AUFERRIHTEN LASSEN.
Hagelkreuz Es wurde schätzungsweise zu Beginn des 19. Jahrhunderts mit
neugotischen Schmuckformen errichtet. Links neben dem Hagelkreuz
befindet sich ein Wegestock aus dem 18. Jahrhundert. Er besteht aus
Sandstein und ist auf einem quadratischen Sockel hochgemauert.
Unterhalb der Rechtecknische ist eine Inschrift eingemeißelt: 1713 D 7 APRIL HATT DER HERR HOFFCAMMERRATH VOGT UND KELLER ZU LIEDBERG JOHANN PETER NYDEGGER UND DESSEN EHEGELIEBSTE FRAW MARGA-RETHA GERTRUDT THEISSEN DIESEN FUSFALL ZUR HOCHSTER EHREN GOTTES AUFERRIHTEN LASSEN.
Die Hagelkreuze sind die ältesten Feldkreuze und tauchen schon sehr früh, im 8. Jahrhundert, auf. Sie sollten die Früchte des Feldes vor Sturm und Hagel bewahren. Hier fanden auch so genannte Hagelfeiern statt. Die Gemeinde zog in einer Prozession zum Hagelkreuz und legte Spenden unter das Kreuz. Kirchlicherseits wurde in der preußischen Zeit die Hagelfeier auf den Mittwoch in der vierten Woche nach Ostern festgelegt.
Die "Sieben Fußfälle", die die Leiden Jesu darstellen, kamen um 1700 auf. In Liedberg und Glehn wurden die Sieben Fußfälle 1708 - 1713 errichtet.
http://www.korschenbroich.de
Donnerstag, der 17.05.2012



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