Glehn
Schanzerhöfe
Der
Name Schanzerhöfe hat sich wohl aus dem Familiennamen "Scharant"
entwickelt. Ursprünglich hat es nur den "Scharantshof" gegeben, aus dem
später die Gruppe der Schanzerhöfe entstanden ist. Der ehemalige
Schanzerhof wurde 1475 im Burgundischen Krieg zerstört. Er stand in
einem Feld zwischen Epsendorf und Glehn. In der Nähe von Glehn wurde er
wieder aufgebaut. Die erste Teilung in Alt- und Neu-Schanzerhof wurde
1818 vorgenommen. 1920 erfolgte eine weitere Teilung in Alt-Schanzerhof
I und II. Im Mittelalter war der Hof ein Ritterlehen der Herren von
Dyck. Von 1572 bis 1772 war die Geschichte des Schanzerhofes durch
Erbauseinandersetzungen gekennzeichnet.
Schanzerhöfe
Schließlich kam er in den Besitz eines Priesterseminars und wurde 1802
durch die französischen Besetzer enteignet. 1814 wurde der Hof Eigentum
des preußischen Staates, der ihn 1818 verkaufte.Der Alt-Schanzerhof
wurde 1865 von Peter Wilhelm Kallen erworben, dessen Nachkommen noch
heute die beiden Alt-Schanzerhöfe bewirtschaften. Der Neu-Schanzerhof
befindet sich heute ebenfalls in Familienbesitz. Die Alt-Schanzerhöfe bestehen aus einer vierflügeligen Fachwerkhofanlage. Das Wohnhaus ist zweigeschossig aus Backstein gebaut mit einem Krüppelwalmdach. Der lange Fachwerk-Scheunentrakt ist zweigeschossig und besteht ebenfalls aus Backsteinen mit Lisenengliederung. Der Neu-Schanzerhof präsentiert sich als vierflügelige Backsteinhofanlage. Das Wohnhaus hat zwei Geschosse und eine leicht vorgezogene und übergiebelte Mittelachse. Links und rechts befindet sich je ein eingeschossiger Backsteinanbau.
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Donnerstag, der 17.05.2012



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