Pressemitteilung vom 29.03.2012

Eine neue Seniorenwohnanlage für Korschenbroich: Schauen Sie sich die Pläne des Investors an


Dieser Entwurf der Janßen Grundstücksgesellschaft zeigt das Haus vom Bahnhof aus gesehen.














Im Bahnhofsumfeld von Korschenbroich tut sich was. Begonnen hat die städteplanerische Umgestaltung mit dem Bau der Reihenhäuser für junge Familien auf dem ehemaligen ALUX-Gelände. Die Bahn hat zudem die Entwicklung von Außenbahnsteigen für mehr Kundenfreundlichkeit und Barrierefreiheit in Aussicht gestellt. Jetzt wird ein weiterer Schritt getan: Östlich des Wohngebietes für jüngere Korschenbroicher sollen Ältere in der neuen Seniorenresidenz ein schönes Zuhause finden. Dort, wo aktuell noch unter anderem Mitarbeiter der Stadtpflege auf der zum Teil baufälligen Anlage tätig sind, will die „Janßen Grundstücksgesellschaft mbH“ einen Neubau realisieren.  

Denn die Zahlen des Rhein-Kreises beweisen die Notwendigkeit zu handeln. „Schon 2020 fehlen uns im Stadtgebiet 94 Betten für Menschen, die rundum auf Hilfe angewiesen sind. 2025 sind es bereits 149. Wir müssen jetzt handeln, um Korschenbroichern eine Chance zu geben, in ihrer Heimatstadt in Nähe von Familie und Freunden auch im Alter zu Hause zu sein.“: Das erklärte Bürgermeister Heinz Josef Dick bei der Bürgerversammlung am 28. März 2012 im Forum A des Korschenbroicher Gymnasiums. Die geplante Seniorenresidenz an der Friedrich-Ebert-Straße soll hier mit 80 stationären Pflegeplätzen und 90 Eigentumswohnungen für agile Menschen ab 60 ein weiterer wichtiger Baustein sein.

Doch was soll hier genau entstehen? Das erläuterten die Investoren Harald Janßen und Björn Claus, sowie ihr Architekten-Team bei der Bürgerversammlung. Zudem informierten der Bürgermeister und andere Mitglieder der Stadtverwaltung über die rechtlichen Hintergründe und die nächsten Schritte auf dem Weg zur Realisierung.

Die Kernidee: „Betreutes Wohnen und Seniorenpflege bieten wir gezielt in einem Haus an, in dem auch Dienstleister aus dem Gesundheitsbereich sitzen. So können die Senioren nach und nach Pflegemodule dazu buchen, wenn nötig“, sagte Harald Janßen. „Wir wünschen uns ein offenes Haus, in dessen Bistro Menschen jeden Alters auf einen Kaffee vorbeischauen, wenn sie zum Beispiel auf die nächste S-Bahn warten oder ihre alte Nachbarin von früher besuchen.“ Wie die Pläne im Detail aussehen, finden Sie in dem Auszug aus dem Konzept des Investors. Hier sind auch schon erste Skizzen zur aufgelockerten architektonischen Gestaltung zu finden. Denn: „Wir wollen keinen geschlossenen Klotz mit riesigen Mauern mitten in die Stadt setzen. Erker, unterschiedlich hohe Dächer der einzelnen Bauelemente, Grün und anderes schaffen ein schönes Entree in Zentrumsnähe“, sagte Janßen.

Der Vertrag für den Kauf des ehemals städtischen Grundstücks ist bereits beim Notar unterzeichnet, nachdem die gewählten Ratsmitglieder sich einstimmig dafür ausgesprochen hatten. Am 24. Mai ist der Aufstellungsbeschluss dann Thema im „Ausschuss für Stadtentwicklung, Planung und Denkmalpflege“, bevor die Pläne dann für alle Bürger bei der Verwaltung im Juni/Juli 2012 offenliegen und schließlich Ausschuss und Rat bis ca. Oktober 2012 befinden. Der Investor kündigte an: „Ich bin in Gesprächen mit 3 Betreibern. Der Kontakt zu einem, der in Deutschland für 7.500 Senioren sorgt und 3.500 Mitarbeiter beschäftigt, hat sich intensiviert. Hat ein Betreiber den Zuschlag von meiner Seite, stellen wir gern allen das endgültige Konzept zu dem Gesamtpaket ‚Gesundheit-Betreuung-Pflege’ vor.“


Weiterführende Links

demographischer Wandel: Das tut Korschenbroich


Hinweis zu externen Links
Die Stadt Korschenbroich ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten. Mehr Informationen finden Sie in der Hilfe.

Ansprechpartner


http://www.korschenbroich.de
Sonntag, der 26.10.2014

Veranstaltungskalender

 10/2014
M D M D F S S
1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25
26
27 28 29 30 31

Pfeil zurueck zurückvor Pfeil vorwaerts